8. Oktober 2026
Die Schweizerische Epilepsie-Stiftung in Zürich ist ein Mehrspartenunternehmen mit den Kernbetrieben Klinik Lengg, EPI WohnWerk und EPI Park (Seminar, Restaurant). In der Hauptküche werden täglich 1200 bis 1300 Essen zubereitet – darunter viele Spezialgerichte und verschiedene Konsistenzen von fest bis flüssig für Menschen mit Schluckstörungen.
Damit diese Vielfalt effizient und in gleichbleibend hoher Qualität produziert werden kann, wurde das gesamte Küchenuniversum in den vergangenen elf Jahren etappenweise modernisiert. Die Aeschlimann Hotelbedarf AG durfte dieses anspruchsvolle Projekt als Küchenfachplaner begleiten.
Die Hauptküche bildet das Herzstück der gesamten Verpflegung. Von hier aus werden das Restaurant und Seminarzentrum, die Wohnheime sowie die Klinik mit vorbereitetem Essen beliefert. Vor Ort werden die Speisen mit modernsten Geräten wie Rational Combi-Dämpfern, iVarios, Grills oder Induktionswagen für die Gäste aufbereitet.
Besonders anspruchsvoll ist die grosse Bandbreite der Gerichte. Neben den täglichen Essen werden zahlreiche Spezialgerichte und Sonderkostformen zubereitet, darunter verschiedene Konsistenzen von fest bis flüssig für Menschen mit Schluckstörungen. Diese Vielfalt stellt hohe Anforderungen an die Produktionskapazität, die eingesetzten Geräte und die Arbeitsabläufe in der Küche.
Die Modernisierung begann vor elf Jahren mit der Erneuerung der Pâtisserie und der Kühlhäuser. Später folgte der À-la-carte-Bereich. In der letzten Etappe stand die Optimierung der Zubereitung von Sonderkostformen im Zentrum.
Der Produktionsbereich wurde so geplant und ausgestattet, dass grössere Mengen effizient und in gleichbleibender Qualität verarbeitet werden können. Zum Einsatz kommen modernste Kochtechnologien, darunter drei iVario Pro L, ein iVario Pro 2-S sowie Rational Combi-Dämpfer. Ergänzt wird die Ausstattung unter anderem durch Fritteusen, einen Drucksteamer und einen Rührwerkskessel.
Die kompakte Lösung ermöglicht eine effiziente Produktion und verbessert die Abläufe deutlich. Moderne Geräte unterstützen das Küchenteam bei der täglichen Arbeit und sorgen für mehr Komfort – ohne dass zusätzliches Personal benötigt wird.
Eine besondere Herausforderung bestand darin, den Umbau bei laufendem Betrieb umzusetzen. Schliesslich mussten auch während der Bauarbeiten täglich 1200 bis 1300 Essen zubereitet und die verschiedenen Bereiche zuverlässig beliefert werden.
Entscheidend für den Erfolg war die sorgfältige Planung zwischen Architekten, Küchenleitung, dem Küchenfachplaner Aeschlimann und den beteiligten Handwerksbetrieben. Die Planung der letzten Etappe nahm ein Jahr in Anspruch, für die eigentliche Umsetzung standen lediglich zwei Wochen zur Verfügung.
Dank zeitverschobener Arbeiten im Nachtbetrieb konnten die neuen Geräte innerhalb kürzester Zeit installiert und die Produktionsabläufe angepasst werden. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglichte eine reibungslose Umsetzung, ohne den laufenden Küchenbetrieb zu unterbrechen.
Der gesamte Umbau hat die Abläufe in der Zentralküche deutlich verbessert. Die kompakte Lösung und die modernsten Geräte ermöglichen eine effiziente Produktion mit neuester Kochtechnologie.
Auch Küchenleiter Bernd Ackermann zieht ein positives Fazit:
Als Bernd Ackermann vor elf Jahren seine Stelle als Küchenleiter antrat, stand die erste Etappe der Modernisierung des gesamten EPI-Küchenuniversums bevor. Seither wurde die Infrastruktur Schritt für Schritt erneuert und an die steigenden Anforderungen angepasst.
Die sorgfältige Planung und die enge Zusammenarbeit zwischen der Küchenleitung, dem Küchenfachplaner Aeschlimann und den Handwerksbetrieben waren entscheidend dafür, dass auch die letzte Etappe innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden konnte.
Heute verfügt die Schweizerische Epilepsie-Stiftung über eine moderne Zentralküche, in der grössere Mengen bei gleicher Qualität und mit mehr Komfort für die Mitarbeitenden produziert werden können.
